Liedermacherinnen-Trio:
SAITENsprung ARTiger Frauen

Marianne Schauwecker
Barbara Gugerli-Dolder
Erica Brühlmann-Jecklin

 

Trio-CDs "Sprüng" & "Läbesluschtig Läbeslaschtig"
Erhätlich per Onlinebestellung.

 

 

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Ein Trio mit tiefsinnigem Schalk

Das Liedermacherinnentrio "SAITENsprung ARTiger Frauen" hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Im ausverkauften Sigristenkeller gaben die drei Frauen ihre grössten Hits zum Besten.

"Wollen Frauen heutzutage singend auf die Bühne gehen, müssen sie jung sein und schön und sexy dastehen", sangen die drei Liedermacherinnen und betonten sogleich, dass sie mit diesem Trend nicht einverstanden sind. Das kleine Schwarze hatten sie zum Jubiläum ausnahmsweise aus dem Schrank geholt. Die grauen Strähnchen wurden aber nicht überfärbt, und jegliches Powackeln wurde tunlichst vermieden.

Unter dem Motto "Zehn Jahre und kein bisschen artig" erfreuten sie die zahlreichen Gäste mit lustigen, nachdenklichen und kritischen Liedern. Es waren die Lieder erwerbstätiger Mütter und Ehefrauen, die in ihrem hektischen Alltag innehalten und über ihren Lebensweg und ihre gesellschaftlichen Rollen, übers Älterwerden und über Trennung und Abschied reflektieren.

Die Musikerinnen beleuchteten aber auch zeitkritische Themen wie das der visionslosen Konsumgesellschaft, des verpassten Umweltschutzes und wachsender innerer Einsamkeit im Zeitalter von Handy, Fernsehen und Internet. Ohne dabei an Humor und Leichtigkeit einzubüssen.

Das Publikum war vom Trio begeistert und liess es erst nach drei Zugaben von der Bühne gehen.

(Zürcher Unterländer Februar 2006, C. Bossert)

 

Pressestimmen: Trio SAITENsprung ARTiger Frauen

Kapitel wird bald mit aktuellen Pressestimmen ergänzt.


Neues Bülacher Tagblatt, Sept. 1997:

SAITENsprung ARTiger Frauen im Bülacher Sigristenkeller

Wer gedacht hatte, dass sich an einem schönen Herbstsonntagnachmittag wohl nur wenige in den Sigristenkeller verirren werden, sah sich eines Besseren belehrt: Kurz vor 17 Uhr wurden eilends Stühle organisiert und Kissen auf die hintere Treppe gelegt, so gross war der Andrang zum Konzert - beziehungsweise zum "SAITENsprung ARTiger Frauen".

Im also fast überfüllten Sigristenkeller harrte das Publikum gespannt angesichts dreier Stühle und Gitarren auf der Bühne, bis sie endlich kamen, die "ARTigen" Musikerinnen. Gemeinsam haben sie ihre Leidenschaft für Musik, die musikalische und sprachliche Begabung dazu und ihre Erfahrung als Mütter und berufstätige Hausfrauen, welche in einigen ihrer Lieder verarbeitet ist.

Sonst aber wirken die drei ganz verschieden: Barbara Gugerli-Dolder aus Bülach mit wehendem Rock und Haar, mit tiefer, kräftiger Stimme und spritzigen bis kritisch-besinnlichen Texten, von denen einige ihre nahe Beziehung zur Natur spüren liessen, Erica Brühlmann-Jecklin aus Schlieren, eine zierliche und eher scheu erscheinende und gleichwohl auf sehr sympathische Art ihrer selbst sichere Frau in Jeans, deren Lieder innig und verträumt anmuteten und eine tiefe Zärtlichkeit Menschen gegenüber durchklingen liessen, und Marianne Schauwecker aus Zollikon, deren äussere Erscheinung und wohlklingende Mittellagen-Stimme gleichermassen ästhetisch-durchgestaltet wirkten wie ihre überzeugend und mit Schalk vorgetragenen Lieder, die vorwiegend vielfältige Facetten des Familienlebens zum Thema hatten.

Faszinierend war, wie die drei so unterschiedlichen "Frauen-Typen" innerhalb des Programms zur Geltung kamen, indem jede bei den von ihr selbst komponierten und getexteten Liedern die Solostimme übernahm, so dass sich ihr persönlicher Stil sowohl im Lied wie auch in der Präsentation entfaltete. Ebenso faszinierend war aber auch das Zusammenspiel der drei Frauen, wie alle bei den Liedern der andern ebenso engagiert "Hintergrundarbeit" leisteten, sei es durch das Singen der Zweit- und Drittstimme, durch Summen der Akkordstimmen oder durch Gitarren- beziehungsweise Rhythmusbegleitung. Das stellenweise hervorragende Verschmelzen der drei Stimmen zum Gesamtklang liess viel Arbeit und schon einiges an Erfahrung in Bühnenauftritten und Studioarbeit erahnen. Als Ergebnis der letzteren präsentierten die Musikerinnen ihre erste, fast noch pressfeuchte CD.

Der langanhaltende Applaus dokumentierte jedenfalls, dass das Publikum vom Auftritt des Trios und den teils humorvollen, poetisch-besinnlichen wie zeitkritischen Liedern angetan bis begeistert war.


Zolliker Bote, Juni 1996

"Frauen-"Rock" in der Aula Buechholz

Drei kraftvolle, selbstsichere, emanzipierte und gleichzeitig sensible Frauen begeisterten am Donnerstagabend voriger Woche ein vorwiegend aus Frauen bestehendes Publikum mit ihren Liedern. Die Zollikerin Marianne Schauwecker und ihre beiden Kolleginnen singen sonst meistens alleine und genossen deshalb den "dreisamen" Abend, wie sie selbst bezeugten, um so mehr. Da die Frauen am Donnerstag im Rahmen des Junispektakels ihr erstes "Rock-Konzert" gaben, trugen die drei, die sich gewöhnlich lieber in Hosen zeigen, ausnahmsweise Röcke.....


FRAZ, 98/1

Die drei Musikerinnen Barbara Gugerli-Dolder aus Buelach, Erica Brühlmann-Jecklin aus Schlieren und Marianne Schauwecker aus Zollikon haben sich zusammengetan, um gemeinsam zu musizieren und um gemeinsam die je eigenen Liederideen zu verwirklichen. Das Ergebnis ist eine CD mit Liedern, die sowohl textlich als auch musikalisch eine Hörfreude sind. Die Texte sind sowohl zeitkritisch als auch humorvoll, aber auch besinnlich und poetisch. Sie erzählen von der Natur und unserem Umgang mit ihr, lassen die Tiere der Arche Noah 2000 zu Wort kommen (wir erfahren da nämlich, was diese uns antworten, wenn wir sie im Jahre 2ooo fragen, ob wir mit auf die Arche dürfen), beleuchten das traute Familienleben erwas genauer oder erzählen feinfühlig von Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch die Erfahrungen als Mütter und berufstätige Hausfrauen, die den drei Musikerinnen gemeinsam sind, kommen zur Sprache, so zum Beispiel im Lied "Schtaubsuuger", einem "Duett für Huusfrau und Schtaubsuuger". Alles in allem eine CD, die überzeugt.


Limmat Zeitung, 27. Nov. 1997

Es gibt zahlreiche Sprungmöglichkeiten: den Eisprung, Quersprung, Weitsprung, Freudensprung oder SAITENsprung ARTiger Frauen. Drei Frauen komponieren ihre Lieder selbst, singen und musizieren: Barbara Gugerli-Dolder aus Buelach, Marianne Schauwecker aus Zollikon und Erica Brühlmann-Jecklin aus Schlieren. Die Texte ihrer CD Sprüng sind poetisch, humorvoll, bissig und zeitkritisch. Neben den drei Gitarren kommen auch Cello, Flöte, Glockenspiel, Mundharmonika und andere Instrumente zum Einsatz, darunter - in einem Duett - ein Staubsauger. Das Frauentrio singt für "alli artige und unartige Fraue" und zwingt durch seinen Troubadour-Charme auch die Männer zum kritischen Zuhören.


Nebelspalter I/1998, Richard Butz

Drei wissende Frauen singen

Drei Zürcher Liedermacherinnen, Erica Brühlmann-Jecklin, Barbara Gugerli-Dolder und Marianne Schauwecker finden sich im SAITENsprung ARTiger Frauen zu einem Trio zusammen, in dem alle gleichberechtigt sind. Keine drängt sich in der Vordergrund. Gleichzeitig kommt die Eigenart jeder Sängerin voll zur Geltung. Die Ideen zu den Texten liefert der frauliche Alltag. Der ist den drei Frauen allemal reich genug, um frech, lustig, ernst und kritisch von Noeten, Begegnungen, Liebe, Kindern und Umwelt, vom Hausfraundasein und Älterwerden zu singen. Auf grosse Gesten, Starallüren und utopische Weltentwürfe verzichten sie bewusst. Das ist wohltuend und macht "Sprüng" zu einem überzeugenden Erstling. Vielleicht gelingt es diesen drei emanzipierten und sensiblen Frauen gerade deswegen, ihr zum Schluss a capella formuliertes Ziel auch zu erreichen: "Du fragsch is wer mer sind, du fragsch is, was mer chönd? Mir singed Lieder, hoffed, dass sie Spure hinderlönd."

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